Kolping

Selbstdarstellung

Das Kolping-Bildungswerk wurde am 20. November 1967 gegründet, in der Satzung ist zu lesen:

"Zweck des Bildungswerkes ist es, im Geiste Adolph Kolpings allen bildungsfähigen und bildungswilligen Menschen, ohne Unterschied der Nationalität, des Bekenntnisses, des Geschlechts, des Standes oder des Alters eine ihren Anlagen entsprechende Bildung und deren Vertiefung zu ermöglichen. Der Zweck wird erreicht, indem der Verein Weiterbildungsveranstaltungen im Sinne des Weiterbildungsgesetzes Nordrhein-Westfalen durchführt."

Nach der Gründung des Kolping-Bildungswerkes wurde der Schwerpunkt der beruflichen Bildung ausgebaut. Dieser richtet sich primär an junge, meist benachteiligte Menschen, um sie auf ihre berufliche Situation vorzubereiten und sie in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Es gilt Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in einer beruflichen Entscheidungs- oder Krisensituation befinden, entsprechende Hilfen zur Selbsthilfe an die Hand zu geben. Die am Arbeitsmarkt Beteiligten müssen vor Arbeitslosigkeit und der dadurch resultierenden gesellschaftliche Ausgliederung geschützt werden. Ausgehend von sich immer wieder verändernden Situationen und neuen Anforderungen wurde dieses Angebot aktualisiert und verbessert.


„Man soll gewiß nicht aus dem Menschen machen wollen,
wozu die hinreichenden Kräfte nicht in ihm vorhanden sind,
aber was man aus ihm machen kann,
das soll man nicht unversucht lassen.“
(Adolph Kolping)

 

 

Mit diesem Spruch Adolph Kolpings könnte die Arbeit umrissen werden, die 1980 in Arnsberg, im Hochsauerland, begonnen  hat.  Zielgruppe der damaligen Arbeit waren und sind bis heute, benachteiligte junge Menschen, die auf eine Berufsausbildung oder Arbeit vorbereitet werden, eine außerbetriebliche Ausbildung absolvieren oder durch ausbildungsbegleitende Hilfen in ihrer Berufsausbildung unterstützt werden.

Eine leitende Zielsetzung in unserem Leitbild ist es, den ganzen Menschen zu sehen und durch einen ganzheitlichen Ansatz in der pädagogischen Arbeit ihn mit all seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten wahrzunehmen und entsprechend seinen Anlagen zu fördern. Hierfür hat sich mittlerweile ein multiprofessionelles Team (über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) gebildet, welches „Hand in Hand“ arbeitet, um das Wohl der derzeit ca. 800 jungen Menschen und die individuellen Förderziele zu erreichen. Aber auch das Einzugsgebiet hat sich verändert und ist gewachsen: Neben dem Hochsauerlandkreis, gibt es seit einigen Jahren auch stabile und wachsende Standorte im Kreis Olpe. Hier gehören die Ausbildungsbegleitenden Hilfen, arbeitsmarktpolitische Projekte des Landes NRW und eine Maßnahme zur Integration von psychisch Erkrankten zum Angebotsspektrum. Seit 2007 bewegt sich die Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH hier aber auch auf einem, zumindest für sie, neuen Terrain und ist Träger von zwei Offenen Ganztagsgrundschulen in Wenden und Gerlingen geworden.

In unserer Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen steht nicht nur die Vermittlung rein fachlicher Qualifikationen im Mittelpunkt der Arbeit. Vielseitige Defizite und Auffälligkeiten, wie fehlende Berufsreife, mangelnde Motivation, schulische Defizite, soziale Benachteiligung und Sprachdefizite sind Faktoren, die die berufliche Ausgangssituation der Jugendlichen negativ beeinflussen. Hinzu kommt, dass die berufliche Ausbildung immer höhere, komplexere und umfangreichere theoretische Leistungen fordert.

Die Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH ist in drei Berufsförderungszentren strukturiert:

 

*       das Berufsförderungszentrum in Arnsberg, Hanstein 6, (Verwaltung), mit den Standorten in der Hüstenerstr. 18-32 und in der Borkshagenstr. 1;

*       das Berufsförderungszentrum in Meschede, Steinstraße 28, zu welchem auch die Standorte in Olsberg und Marsberg gehören;

*       das Berufsförderungszentrum in Olpe, mit seinen Standorten in Olpe (Bruchstraße und Im Dohm), sowie den Standorten in Attendorn, Gerlingen, Lennestadt und Wenden.

 

 

Die Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH ist bereits seit 2007 zertifiziert und konnte in 2010 auch ihr Überwachungsaudit erfolgreich abschließen. So konnten auch 2010 die einzelnen Prozesse weiter optimiert und entwickelt werden. Neue Mitarbeiter wurden durch eigene Schulungen in die QM-Systematik eingeführt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Dienstgesprächen über die Entwicklung informiert.

 

 

 

Sie sind hier: Wir über uns
Schriftgröße A A A